Heribert Prantl

Die Kraft der Hoffnung

Denkanstöße in schwierigen Zeiten – Vortrag und Diskussion

Dienstag, 5. November 2019
19.30 Uhr
in der Stiftskirche

»Es gibt Hoffnungen, die erscheinen verrückt; aber sie sind es nicht. Die verrückten Hoffnungen sind nämlich oft gerade diejenigen Hoffnungen, die helfen, nicht verrückt zu werden.« Heribert Prantl

Die Weltzuversicht und das Vertrauen in den Menschen zu verlieren: Gründe dafür gibt es heutzutage genug. Doch damit möchte sich Heribert Prantl nicht abfinden. Er schreibt an gegen das Ohnmachtsgefühl und gegen den vermeintlichen Sog der Fremdbestimmung. Er vertraut der Kraft der Hoffnung, er glaubt daran, dass die Zukunft positiv gestaltbar ist. Und er sagt wie. Die Männer und Frauen, die vor gut siebzig Jahren das Grundgesetz geschrieben haben, haben sich an Martin Luther gehalten: Sie haben befürchtet, dass die Welt untergeht – und haben trotzdem das Bäumchen gepflanzt. Es war eine Trotz-alledem-Aktion. Solche Aktionen braucht es mehr denn je. Denn die Frage ist nicht, welche Zukunft man hat oder erduldet, die Frage ist, welche Zukunft man haben will und wie man darauf hinarbeitet.
Wie kaum ein anderer hat Heribert Prantl in den letzten Jahrzehnten die Süddeutsche Zeitung geprägt. Seine Kommentare werden geschätzt, weil sie klug sind – und nicht zimperlich. So wie dieser Abend.

Eintritt: 10,– €, Abendkasse.
Karten im ­Vorverkauf gibt es in der
vhs-Geschäftsstelle, im Rathaus­foyer und
in der Hohenloh’schen Buchhandlung Rau.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Kirchen.

Foto: © Jürgen Bauer

 

 


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Denkanstöße in schwierigen Zeiten
ISBN: 978-3-86497-423-6